„Zu erst der Tunnel und die Lobauautobahn und dann ein Offi-Ausbau in der Donaustadt.” so das Credo des Bezirkskaisers des 22.
Die unüberwindbare Barriere die die ÖBB-Laaer Bahntrasse und die Schnellstrasse S2 zum Gewerbegebiet Stadlau darstellt, wird sehr wohl erkannt und bezeichnend ist wie eine Lösung dafür gefunden werden soll.
Das Potential der „hochrangigen Offi-Achse” soll mit dem vorschnellen Bau der Fuß- und Radbrücke nachhaltig gemindert werden, um ja nicht der Forderung des Lobau Forum nach einer Schnellbahnhaltestelle mit integrierter Querung der bestehenden Barriere, nachkommen zu müssen.
So zu sagen ein Schildbürgerstreich der Entscheidungsträger, um keinerlei Diskussion über eine Wiedereröffnung der 2010 für den Personenverkehr gesperrten Linie S10 auf der Laaer Bahn entstehen zu lassen.
Das Projekt einer 2. Schnellbahn-Stammstrecke gerät so garantiert in Vergessenheit, verstärkt wird das Ganze auch noch durch die Streichung von 600 Millionen im Zielnetz 2040 Ausbaubudget der ÖBB.
Und das war im Zielnetz 2040 – WSS vorgesehen: Ausbaumaßnahmen Wien Stadlau – Wien Süssenbrunn inklusive Errichtung neuer Verkehrsstationen.


